commentary
Die Trennungspunkte auf der Vorderseite der Tafel deuten darauf hin, dass es sich beim zweiten Namen nicht um ein abgekürztes Patronymikon handelt, wie es ansonsten in der Mehrzahl der Fälle für die Tafeln aus Styra anzunehmen ist. Der Name könnte auf der Rückseite fortgeführt worden sein, sodass zumindest einige der von Audollent gelesenen Buchstaben noch zu diesem gehörten. Möglicherweise stand dahinter (auf der Rückseite) noch ein dritter, kurzer Name wie etwa "Silon" (vgl. TheDeMa Nr. 1575) oder "Philon". Für einen einzigen, auf der Vorderseite mit "Theo-" beginnenden Namen scheinen es jedenfalls zu viele Buchstaben gewesen zu sein. Aber auch ein Palimpsest mit noch erkennbaren Buchstabenresten wäre denkbar. Das "m" am Ende, falls es überhaupt sicher ist, wird aber sicherlich kaum das Ende eines Namens gewesen sein. (Y.L.)